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This artwork was created with the
etching technique. Therefore I had to evenly spread out black,
wax-like paste on a polished copperplate. Then I scratched away the
black paste with a really thin, fine needle. Thereafter the copperplate
was etched in a acid bath. The waxed parts keep spared, the scratched
parts becomes grooves. Then I washed away the paste and filled the
grooves with black print colour paste. Now, the copperplate was ready
for printing with a special machine. The heavy drum pressed down the
copperplate into an absorbent, humid paper sheet, which soaked up the
black colour. And here you see the result.^^
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Technik: Tiefdruck
In der Schule für Gestaltung gab es eine Medienwoche zur Tiefdruck-Technik.
Es war sehr interessant. Ich versuche einmal, so gut es geht, den
Ablauf zu erklären.
1. Bild: Zuerst haben wir alle eine Kupferplatte erhalten.
Da mich die Tiefdruck-Bilder sehr an alte japanische Zeichnungen
erinnern, kam ich auf die Idee, Kenshin als Motiv zu nehmen.^^ Es
war unheimlich schwierig, ihn zu zeichnen, da ich ihn noch
nie genau angeschaut und bisher nur einen Band von ihm gelesen hatte.^^;; Leider
hatte ich damals keine Vorlage von Kenshin, so musste ich also
versuchen, ihn anhand meiner vagen Erinnerungen zu zeichnen. Zuerst
wurde die Kupferplatte erhitzt, dann schmierte ich eine Teer-Wachs
Mischung auf die Platte und walzte sie gleichmässig flach. Mit einer
grossen Flamme, die viel Russ erzeugte, schwärzte ich die Wachsschicht
der Platte an. Dann begann ich mit mit einem speziellen Werkzeug,
einem Holzgriff mit einem spitzen Nagel, zu zeichnen bzw. die
Wachsschicht von der Platte zu kratzen. Das Kupfer kam wieder zum
Vorschein. Es war eine Höllenarbeit! Ich verbrachte Stunden damit,
alles herauszukratzen, denn die Nadel war bestimmt bloss ein zwanzigstel
oder dreissigstel Millimeter dick!! Das Schlimmste war, man durfte
keine Fehler machen. Jeder Strich musste wohldurchdacht sein, da
ein Fehler nur schwer zu korrigieren ist. X__X Ausserdem war auch
der kleinste Kratzer nachher auf dem Bild zu sehen.
2. Bild: Als ich alles soweit fertig gezeichnet hatte, legte
ich die Kupferplatte eine Stunde lang in ein Säurebad. Dabei wurden
nur die Stellen rausgefressen, auf denen ich die Wachsschicht weggekratzt
hatte. Dannach wusch ich die ganze Wachsschicht weg, und pinselte
eine neue Wachsschicht auf die Platte, wobei ich sein Hemd frei
lies. Ganz fein bestäubte ich sein Hemd mit braunen Pulver. Dieses
Pulver schmolz ich auf der Platte. Daraus ergab sich eine ganz feine
Struktur, ähnlich einer Rasterfolie im Manga.^^ Dann wurde die
Platte noch einmal ein paar Minuten in die Säure getaucht. Schliesslich
wurde die Wachsschicht abgewaschen und die Platte noch mal gründlich
gewaschen. Nun war sie bereit zum Druck.
3. Bild: Dort, wo nun durch die Säure angefressene Vertiefungen
waren, wurde schwarze Farbe hinein geschmiert. Es war ein zeimlich
langer Prozess, bis die Farbe endlich in den Ritzen und nicht mehr
auf der Plattenoberfläche war. Dann wurde die Platte auf ein
Aquarell ähnliches Papier gelegt und mit einer Presse angedrückt.
Und so sieht das Bild schlussendlich aus. Ich konnte mit der Platte
so viele Drucke machen, wie ich wollte. Es war toll.^___^
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